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Bellakar

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Bellakar ("Ort des Sonnenuntergangs") ist der Name des Gebietes südlich von Umbar, zwischen dem großen Meer Belegaer und dem Meer der Dünen. Bellakar ist kein politisch geeintes Gebiet, das von einem König beherrscht wird. Vielmehr werden damit die verschiedene Königreiche und Stadtstaaten zusammengefasst, die zwischen dem Großen Meer (Belegaer) und der großen Wüste liegen. Zusammen mit dem benachbarten Land Raj (Bozisha-Miraz) im Süden, wird es auf den Gondorianischen Karten meist als Weit-Harad bezeichnet (im Unterschied zu Nah-Harad, der Gegend um den Harnen). Bellakar bietet einen Mix aus verschiedenen Kulturen: númenórische Besiedlung der Küsten mischte sich mit der Kultur der südlichen Haradrim, nomadische Stammesangehörige der Wüste trafen auf die Sultane von Raj. In einem so vielfältigen Reich, brodelt Konflikt ewig.

 

Geographie und politische Situation

Das Land liegt weit im Süden von Mittelerde und ist daher heiß und trocken. Außer im Hochsommer fällt in den hohen Bergen der Küstenregion jedoch genug Regen, um das Land mit Wasser zu versorgen. Daher ist Bellakar auch reich an Feldfrüchten. Viehwirtschaft ist aufgrund des wenigen Grases allerdings nicht so verbreitet wie im Norden.

Das Land beherbergt eine ganze Reihe unterschiedlicher Völker: die Bellakari, die aus den südlichen Haradrim Stämmen abstammenden Ureinwohner und die Urdwani, den nomadisch lebenden Stämmen der Wüste, werden beide zu den Haradrim gerechnet. Die Tedjin sind ein erst später hinzugekommenes nomadisches Reitervolk, welche seine Ursprünge wahrscheinlich eher unter den Verbündeten Saurons haben. Nicht zuletzt gibt seit dem zweiten Zeitalter eine erhebliche Einwanderung von Menschen aus Numenor. Im Bellakar sind sie unter dem Namen Adunai bekannt.

Die verbreiteste Sprache ist das Bellakari, welches ein Dialekt des Haradrik ist. Bei den Adunai wird Adunaic gesprochen. Westron ist selten und wird eigentlich nur von Händlern gesprochen.

Bellakar ist in drei unterschiedliche Regionen geteilt: Mardruak, Felayja und Bellazen.

Mardruak

Nykkea ist die wichtigste Stadt von Mardruak, ein Land, in dem der Einfluss von Umbar und Nah-Harad noch aufgrund verschiedener Invasion sehr groß sind. Dies spiegelt sich auch in den anderen Städten Mardruaks wieder. So ist z.B. Narik-Zadan ein wichtiger Umschlagplatz für Händler aus dem Norden und dem Süden. Das Kloster des wahren Glaubens, in den Bergen Wüste östlich von Zimrenzil gelegen, ist das wichtigste religiöse Zentrum für Bellakar. Von dort lehren die Priester den Bewohnern von Bellakar den wahren Glauben.

Fleaya

Felayja, das Land der Sonne, wird von zwei großen Städten dominiert: Hazaj Tollin, der Hauptstadt des mächtigen Reiches, und Kas Torath. Ferlayja war lange Zeit der einzige Verbündete Gondor im Süden.

Bellazen

Bellazen ist ein Land der Gegensätze, zwischen Felayja und Bozisha-Dar gelegen, gibt es das fruchtbarste Land von ganz Bellakar und die reichsten Städte. Ûrêzân, Korlea und Bur Esmer sind die größten Städte unter ihnen. Tulwani Händler und Kaufleute der Sieben Reiche sind dort häufig anzutreffen. Gleichzeitig sind hier auch die wehrhaftesten Festungen. Korlea ist die zweitwichtigste Stadt des Reiches und ist unübertroffen bezüglich ihrer militärischen Schutzanlagen.

Bellazen beherbergt auch die beiden wichtigsten Wald Bellakar. In Auz Azunan ("Hügel der Spiritual People") und in Hau Nysrin ("Mountains of Virtue") leben heimlich die Honnin und die Cuind Elben.

Nord-Bellakar

Weiter im Hinterland liegen die Reiche von Nord-Bellakar mit der Hauptstadt Zimrênzil und Süd-Bellakar mit der Hauptstadt Nîlûlondê. Im Gegensatz zu den Küstenstädten besteht hier die Bevölkerung fast nur aus Haradrim. Die Gebiete liegen am Übergang der fruchtbaren Küstengebiete in die Hochlagen der Wüste von Harad.

Bozisha-Miraz

Die große Stadt Bozisha-Miraz wird oft fälschlicherweise zu Bellakar gerechnet, gehört aber genauer gesehen zum Sultanat von Raj. Die Bevölkerung und die Herrschaftsschicht bestehen aus Bozishnarod, die zu dem Geschlecht der Apysani gehören und eng mit den Nomandenstämmen der Wüste verwandt sind.

Das Meer der Dünen

Südlich des Harnen und östlich der Küsten von Belegaer liegt die riesige Wüste von Harad. Von den Einheimischen wird sie ehrfurchtsvoll das Meer der Dünen genannt. Menschliche Siedlungen finden sich meist nur an ihren Rändern. Im Norden ist es das fruchtbare Tal des Harnen, im Westen die Küstengebiete von Nah-Harad, Umbar und Bellakar und im Süden der Fluss Raj. Doch auch in dieser so lebensfeindlichen Gegend gibt es menschliche Siedlungen in den Oasen der Wüste. Außerdem laufen viele Handelsstraßen durch die Wüste, stellen sie doch die kürzeste Verbindungen zwischen den exotischen Ländern im Süden und im Osten und den Westländern dar.

 

Geschichte

Die Bevölkerung der Küstengegend gehört zu den Haradrim (Südländern) und ist eng verwandt mit den Haruze, die in der Gegend des Harnen im nördlichen Harad wohnen. Sie sind wohl schon während des ersten Zeitalters an den Küsten von Bellakar aufgetaucht und haben dort Städte gegründet. Die Stadtstaaten hatten ihre erste Blütezeit zu Beginn des zweiten Zeitalters. Diese endete aber mit der Ankunft der Numenorer. Diese hatten erst nur Außenposten für die großen Seereisen nach Süden gegründet. Später im zweiten Zeitalter aber begannen die Numenorer die Herrschaft über ganz Bellakar an sich zu reißen. Sie waren Anhänger des Königs von Numenor und profitierten von seinen Beutezügen durch Mittelerde, teilten aber auch sein Schicksal. Viele mächtige fielen unter den Schatten Saurons. Nach dem Untergang Numenors fielen auch das Königreich Bellakar wieder auseinander. Die großen Städte gründeten Stadtstaaten, die teilweise von Numenorern und teilweise von Haruze geführt wurden. In den folgenden Jahrhunderten gab es vermehrt Einfälle von Nomadenstämmen aus der Wüste von Harad. Der größte und mächtigste Stamm unter denen waren die Tedjin. Sie überfielen und plünderten die Städte an der Küste. Doch seit fast 100 Jahren herrscht nun Frieden in Bellakar.

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